"Nehmen Sie Platz, Mr. Rawlins", sagte Mr. Albright und deutete auf einen Stuhl vor seinem Schreibtisch. Er trug keine Kopfbedeckung, und sein Jackett war nirgends zu sehen. Unter dem linken Arm hatte er ein Schulterhalfter aus weißem Leder. Der Lauf der Pistole reichte ihm fast bis zum Gürtel.
Die Kanone interessierte mich. Lauf und Kolben waren schwarz; das einzige an Albrights Aufzug, was nicht weiß war.
Als ich mich vorbeugte, um ihm das Glas aus der Hand zu nehmen, sagte er: "Sie wollen den Auftrag also annehmen, Easy?"
"Nun ja, kommt ganz drauf an, woran Sie dabei so gedacht hatten".
"Ich suche jemand, eine Freundin", sagte er. Er zog eine Fotografie aus seiner Hemdtasche und legte sie auf den Schreibtisch. Es war das Porträt einer hübschen, jungen weißen Frau.
"Hundert Dollar für eine Woche Arbeit, Mr. Rawlins, und ich zahle im voraus. Falls Sie sie schon morgen finden, können Sie alles behalten, was Sie in der Tasche haben".
"Ich weiß nicht, Mr. Albright. Ich mein, woher weiß ich, worauf ich mich das einlasse? Was wollen Sie -"
Er hob einen mächtigen Finger an die Lippen, dann sagte er: "Easy, wenn Sie morgens zur Tür rausgehen, lassen Sie sich auf was ein. Das einzige, weswegen Sie sich wirklich Sorgen machen sollten, ist die Frage, ob Sie sich hundertprozentig drauf einlassen oder nicht".